Perfekt imperfekt und damit ziemlich glücklich

Perfekt imperfekt und damit ziemlich glücklich

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Seit ich mich dieses Jahr selbständig gemacht habe, beschäftige ich mich mit einem Thema ganz besonders. Perfektion. Nicht etwa, weil ich selber danach strebe, sondern weil so viele andere versuchen danach zu leben. Ein perfekt durchdachter Plan, alles soll funktionieren, alles muss laufen. Früher habe ich mir darüber auch viele Gedanken gemacht. Ein Studium, das wohl durchdacht ausgewählt wurde und das einem zu einem guten Job verhelfen soll. Das Streben nach beruflichem Aufstieg, ein roter Faden, bloß nie vom Weg abweichen. Denn das könnte einem als zu sprunghaft ausgelegt werden. Jetzt, da sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, beginne ich zu reflektieren. Und wisst ihr was? Seit ich mich von dem Gedanken befreit habe, dass alles perfekt sein muss, bin ich absolut zufrieden. Ich bin perfekt imperfekt und damit ziemlich glücklich!

6 Monate Selbständigkeit haben mich vor allem eines gelehrt: man muss sich von dem Gedanken verabschieden, dass immer alles rund läuft. Doch gleichzeitig sind die großen Ängste und Zweifel, die mich geplagt haben, bevor ich meinen Job in meiner Festanstellung gekündigt habe, wie weggeblasen. Ich habe festgestellt, dass ich mir in vielen Fällen selber im Weg stand. Einmal über sich und seine Ängste hinauswachsen und sich etwas trauen. Das war es, was ich viel zu lange nicht gewagt habe und das mich davon abgehalten hat, meine Träume zu verwirklichen. Leute, die ihre Passion gefunden haben und Arzt oder Grafiker werden, bewundere ich. Ich selber habe nie wirklich diese eine große Begabung bei mir entdeckt. Ich habe viele Dinge gemacht, die ich alle recht toll fand. Doch zum berühmten roten Faden haben sie mich nie gebracht, denn dafür fand ich den blauen und grünen Faden einfach auch viel zu spannend!

Dem bunten Faden, dem ich jetzt folge und der mir viele verschiedene und abwechslungsreiche Facetten zeigt, folge ich da schon wesentlich lieber. Ich arbeite als Blogger, als Content Creator, als Social Media Consultant, als freie Redakteurin, als Referentin. Bin also aus konservativer Sicht herrlich inkonsequent und liebe es! Während viele andere sich in ihrem Job ganz ok fühlen, er sie aber nicht zu 100 % glücklich macht, jubiliere ich über mein wunderbares Durcheinander. Traut euch was, auch wenn es vielleicht schief geht. Denn auch so etwas lernt man. Es ist toll und nicht inkonsequent, wenn ihr verschiedene Interessen habt und euch ausprobieren wollt. Ich höre von immer mehr Leuten, die verschiedene Jobs machen. Manchmal sogar komplett gegensätzliche Dinge. Bürojob & Schauspieler. Grafiker und Besitzer eines Ladens für wunderbare Papeterie. Einfach, weil sie sich nicht mehr nur auf eine Sache festlegen wollen. Wir alle sind perfekt imperfekt und das ist auch gut so!  Gestern habe ich den Fechtmeister Henri Jansen getroffen und ein Spruch ist mir dabei ganz besonders im Kopf geblieben: Wenn du das liebst, was du machst, dann ist jeden Tag Sonntag. Wie recht er doch hat!

 

Perfekt imperfekt und damit ziemlich glücklich

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SHOP MY LOOK

Lederjacke: Zara (super tolles Modell hier) | T-Shirt: Anine Bing (PR-Sample) | Palazzohose: Mango  | Schuhe: Zara (schöne Alternative hier) | Ohrringe: Mango | Tasche: Chanel | Cashmere Schal: Pur Schoen (ähnlicher hier)

 

Bilder: Kathi Meier | Spiegelhof Fotografie

4 Kommentare

  1. Theresa   •  

    Wow, wow, wooooooow, ich liebe das Outfit soooo sehr! Echt ein Traum! Und deine neue Haarfarbe bzw. die Highlights stehen dir wahnsinnig gut! GLG

    • vanessa   •     Author

      Oh Theresa, ich freue mich gerade soooo sehr über deinen lieben Kommentar! Der Look war für mich mal was ganz anderes, daher freue ich mich umso mehr, dass er dir so gut gefällt. :)

      Ganz liebe Grüße
      Vanessa

  2. Nine   •  

    WUNDERSCHÖNES OUTFIT UND EIN TOLLER BEITRAG!!!!!!

    LIEBSTE GRÜSSE

  3. Milli   •  

    Dein Look sieht toll aus. Aber noch besser finde ich deinen Beitrag, denn du hast mit deinen Worten zu recht. Man braucht nicht immer den roten Faden in seinem Leben. Hauptsache man selbst ist glücklich und kann so leben wie es einem gut tut.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

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