Travels // Japan Pt. 3

 

Oh je, das hat jetzt aber lang gedauert! Aber besser spät, als nie oder? Nach Teil 1 und Teil 2 kommt heute also der dritte Teil meines Travel Diary aus Japan. Und nachdem ich euch bereits einen Einblick in die Tempellandschaft und die kulinarischen Abenteuer eines Ryokans gegeben habe, zeige ich euch heute den neuen und modernen Teil von Japan. Es ist mir nicht leicht gefallen in Tokyo Bildmotive zu finden, die meinem ästhetischen Empfinden enstprochen haben, denn entweder ich war von der Masse an Eindrücken maßlos überfordert, oder die Dinge um mich rum waren dermaßen schräg, dass sie für ein Foto viel zu viel waren! Und so ist diese Sammlung an Bildern, die ich euch heute zeige vielleicht etwas wirr und nicht ganz so „ordentich“, wie ich das normalerweise bevorzuge. Meine Highlights in den letzten Tagen unserer Japanreise: Der Blick vom Skytree auf die Stadt und der Fischmarkt in Ginza. Mehr dazu aber in den Bildunterschriften.

 

 

Im ersten Augenblick fand ich den Skytree überhaupt nicht besonders. Weder die Architektur, noch die Höhe haben mich sonderlich beeindruckt. Aber der Tatsache, dass die Aussicht von dort oben atemberaubend schön und der Turm höher ist als das Empire State Building in New York (das mir bei unserem Besuch in NYC übrigens waaaahnsinnig hoch vorkam) musste ich dann doch Tribut zollen.

 

 

 

 

Ich weiß wirklich nicht woran es liegt, aber die Japaner stehen TOTAL auf dieser Greifarm-Automaten. Nehmt den größten Plunder, den ihr euch vorstellen könnt (z.B. Sushi aus Plastik), packt es in einen Automaten und es zieht die Japaner an! Ich hoffe, ich beleidige mit meiner Aussage jetzt niemanden, aber es war mir tatsächlich ein Rätsel, was daran so besonders sein soll! Im Stadtteil Shibuya, in etwa vergleichbar mit dem Time Square x 1000, gibt es Läden, in denen ausschließlich solche Automaten stehen. Jeder Automat spielt eine andere Musik, es blinkt und blitzt überall und wenn man mit solchen Verrücktheiten nicht vertraut ist, kann man leicht wahnsinnig werden!:) Die Japaner aber wie gesagt, stehen da so richtig drauf und es ist keine Seltenheit, dass sie sogar Schlange stehen, um hineingelassen zu werden!

 

 

Eine weitere total witzige Verrücktheit: Restaurants, die ihr Speiseangebot in Form von Plastik-Anschauungs-Essen präsentieren. Aber klar, die ganzen Touris werden aus den Speisekarten nicht schlau und was wäre dann besser, als zu zeigen, was es so gibt?

 

 

 

 

 

 

 

 

In Japan sind wir mit Zügen vom einen zum anderen Ort gefahren. Dafür hatten wir uns im Vorfeld einen Rail Pass geholt, der beim Kauf im Vorfeld, deutlich günstiger ist, als wenn man ihn vor Ort kauft. Die Züge sind vergleichbar mit unseren ICE-Zügen, nur dass sie zum einen DEUTLICH zuverlässiger sind, schneller fahren und viiiiiiiel spaciger aussehen! An den Bahnhöfen, kann man sich mit allerlei leckerem Essen versorgen und das auf der Fahrt verspeisen. Nur eins muss euch klar sein: Was genau ihr da esst, das wird nicht immer klar. Einfach Augen zu und durch, ich hab alles probiert und es war wirklich total lecker!

 

 

 

 

Die letzten drei Nächte haben wir im Stadtteil Ginza gewohnt, das ist ein eher chicer Teil von Tokyo, in dem man die ganzen großen Designerläden antrifft. Nach unserer Ryokanerfahrung und dem recht spartanischen Leben dort also das volle Kontrastprogramm! Ich fand´s toll und eine Sache haben wir uns dort natürlich auch nicht entgehen lassen: Einmal Kobe-Beef essen! Ich habe noch nie, und ich meine wirklich noch nie nie nie, ein teureres Steak gegessen, aber ganz ehrlich: Es war jeden Cent wert!!!!

 

 

 

 

Unser Hotel in Ginza, das Millennium Misui Garden Hotel war Liebe auf den ersten Blick! Wenn ihr mal in Ginza seid und nicht wisst wo ihr schlafen sollte, ich kann es euch wärmstens empfehlen! Die Architektur, die Lichtspiele (wechselnde farbige Beleuchtung in der Lobby), die Zimmer, die Lage: Alles war einfach super!

 

 

 

Mit Essen kann man mich immer gewinnen! Und wenn es dann auf Märkten auch noch viel unheimlich leckeren und frischen Fisch gibt, dann bin ich quasi im siebten Himmel! Kein Wunder also, dass wir mehrmals zum Fischmarkt in Ginza gegangen sind und uns die Bäuche vollgeschlagen haben! In den kleinen Gässchen bekommt ihr mit Abstand das beste Sushi in Tokyo und wer keinen Fisch mag, es gibt auch eine große Auswahl an Ständen, die sehr leckere Ramen-Suppen zubereiten! Und auch für die Naschkatzen unter euch gibt es einige exotisch anmutende Leckereien!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare

  1. Sarah   •  

    Sieht wirklich toll aus. Würde so gerne mal nach Japan. Vor allem zur Kirschblütenzeit. :) Tolle Bilder!

    Liebe Grüße!
    Mein Lifestyle- und Reiseblog: http://in-genue.blogspot.de

  2. Anonym   •  

    Awesome photos, I love Japan.

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