Hochzeitskolumne: Die Hochzeitseinladungen

Hochzeitskolumne: Die Hochzeitseinladungen

 

Seit meiner letzten Hochzeitskolumne ist schon wieder eine Weile vergangen, es ist doch wirklich wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht! Und damit sind wir auch schon beim Grund für das Ausbleiben der Updates angelangt. Denn die heiße Phase bei den Vorbereitungen hat begonnen und das macht es irgendwie wahnsinnig schwierig für mich, dieses große Ganze in Worte zu fassen. Doch gleichzeitig möchte ich am liebsten alles konservieren, jeden Moment in Erinnerung behalten, denn diese aufregende Zeit ist wahrscheinlich mindestens genauso schön, wie der Tag an sich dann werden wird. Da ich ohnehin sehr oft Fragen von euch bekomme, was man denn bei einer Hochzeit in Italien alles beachten muss, bin ich gerade dabei, alles festzuhalten. Bis es soweit ist (denn all die Gedanken in eine übersichtliche Reihenfolge zu bringen, ist gar nicht so einfach!) möchte ich heute über ein Thema schreiben, das ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt für alle werdenden Brautpaare  ist – die Hochzeitseinladungen.

Dass sich die Umsetzung dieser als stressiger erwiesen hat, als gedacht, lag an zwei Punkten, nämlich meiner Detailverliebtheit und meinem Perfektionismus. Ja ich weiß natürlich, dass wohl niemand so sehr auf all die kleinen Details achtet, wie ich, aber in diesem Punkt sind einfach die Pferde mit mir durchgegangen. :) Ob wohl irgendjemandem aufgefallen ist, dass wir mit den unterschiedlichen Designs eine Brücke zwischen dem Ort des Heiratsantrages in Mexiko und dem Ort der Hochzeit in Italien schlagen? Wohl kaum! Dennoch war das ein Detail, das mir total am Herzen lag.

Zum Glück hatte ich mit der lieben Steffi eine Grafikerin an meiner Seite, die wirklich wahnsinnig geduldig mit mir war. Ich habe sie mit meinen tausend Designideen überflutet, habe ihr Bilder geschickt, über die ich bei Pinterest gestoßen bin, habe im Alltag von allen möglichen Dingen Fotos gemacht (von Kissen über Prints auf T-Shirts, Obstkörben und Kacheln) und sie ist auf alle meine Wünsche eingegangen. Daher an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an dich, liebe Steffi!

 


WAS MUSS ALLES IN DIE HOCHZEITSEINLADUNGEN?

Und da es mir anfangs etwas schwer fiel, alles zu sammeln, was in so Hochzeitseinladungen gehört, habe ich euch die Punkt hier mal zusammengefasst:

  • Das Titelblatt: Datum, Location, Uhrzeit, bis wann Zu-/Absage, evtl. Angaben zum Dresscode
  • Ablaufplan: Wir haben diesen ganz grob gehalten und nur die Uhrzeit der Zeremonie, den Aperitiv und das Abendessen vermerkt. Der restliche Abend soll sich ganz entspannt entwickeln.
  • Anfahrtsplan: Diesen entweder in Textform, oder als Karte. Wir hatten das Glück, dass wir hierfür das künstlerische Talent von meinem Schwiegerpapa in Anspruch nehmen konnten. Ich wollte nämlich gerne so einen Plan haben, wie diesen hier.
  • Übernachtungsmöglichkeiten: Dieser Punkt ist optional, bei einer Hochzeit im Ausland allerdings natürlich ein Muss. Schließlich möchte man ja, dass alle Gäste unterkommen. Im Vorfeld also ein paar Hotels rauszusuchen und eventuell sogar ein Kontingent zu reservieren, ist definitiv von Vorteil!
  • Weitere Infos: Hierzu gehören zum Beispiel Parkplatzmöglichkeiten, Angaben zum Dresscode, Hinweise zu Geschenken etc.
  • Antwortkarte: Um besser planen zu können, ist eine Antwortkarte sehr praktisch. Hier könnt ihr die Gäste ankreuzen lassen, ob sie kommen, ob sie bei dem Menü Wünsche haben (vegetarisch, Allergien etc.). Natürlich könnt ihr aber in der Einladung auch eine Emailadresse angeben, an die die Gäste ebendies schreiben können. Wir haben uns allerdings für den klassischen Weg entschieden und auch von jedem eine Antwort erhalten. :)

 

Für den Druck gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Hochzeitseinladungen für die standesamtliche Hochzeit haben wir bei MOO machen lassen. Die Luxe Postkarten in der Größe Medium (127 x 178 mm) sind schön dick und man kann auch eine bunte Farbnaht dazu wählen, was ein ganz hübsches Detail ist. Solltet ihr allerdings mehrere Karten haben, könnte das etwas zu dick sein. Ich habe mich dann bei uns im Ort nach einer Druckerei umgesehen, die mir die Karten in ebendieser Größe, allerdings in einer etwas geringeren Grammatur drucken konnte. Der Vorteil bei MOO ist allerdings, dass man die Umschläge direkt mitbestellen kann. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man ein Sonderformat, in diesem Fall ein amerikanisches Format, gewählt hat.

 

Hochzeitskolumne: Die Hochzeitseinladungen

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