Travels // Japan Pt. 1

 

Endlich, endlich kann ich den ersten Travelpost von meiner Japanreise online. Es ist mir unheimlich schwer gefallen die ganzen Bilder (über 1.000 Stück) zu sortieren und in logische, verständliche Gruppen zu sortieren. Ich war mir nicht sicher: Sollte ich euch die Bilder einfach der Reihe nach zeigen, thematisch sortieren, oder nach Städten aufteilen? Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, euch drei Posts zu zeigen. In diesem ersten Teil zeige ich euch erstmal den alten Teil von Japan, aufgeteilt auf die Städte Tokyo und Kyoto. Zur Erklärung: Die ersten paar Tage haben wir in Tokyo verbracht. Von dort ging es weiter nach Kyoto, Osaka, in die Bergregion um Kyoto und wieder zurück nach Tokyo.

Unser erstes Hotel in Tokyo, das B:Conte Asakusa, war im Stadtteil Asakusa, im Norden der Stadt. Der wohl größte Touristen-Hotspot in diesem Viertel ist der Asakusa-Kannon-Tempel, auch Sensoji-Tempel genannt. Trotz Regenwetter wollte ich mir diese Tempelanlage an unserem ersten Tag natürlich sofort ansehen. Die großen roten Tempel waren wirklich total anders, als alles, was ich bisher gesehen habe! Meine Reisen haben mich in den letzten Jahren überwiegend in die USA oder nach Europa geführt, wo man ja schon irgendwie sagen kann, dass die Kulturen sich ähneln. Diese Bauwerke hingegen sind so völlig anders und haben mich total in ihren Bann gezogen!! Da die große Kannon-Halle während des Zweiten Weltkrieges komplett zerstört wurde, sieht man hier zwar nur eine Nachbildung, doch das tut dem Ganzen keinen Abbruch, beeindruckend ist es allemal!
Sensoji-Tempel in Tokyo:

 

 

 

Ueno Park in Tokyo:

 

 

 

Die meisten Kirschbäume waren bei unserer Ankunft leider schon verblüht, aber ein paar spezielle Kirschbaumarten (?) waren zum Glück noch in voller Blüte!

 

Selbst auf Gullideckeln konnte man Kirschblüten finden.
 

 

Weitaus mehr Tempel und Schreine, findet man jedoch in der alten Hauptstadt, Kyoto. Nachdem wir in Tokyo in den ersten Tagen leider überwiegend verregnetes Wetter hatten, hatten wir dort schon deutlich mehr Glück und konnten unseren Tempel-Marathon bei schönstem Wetter und warmen Temperaturen durchziehen. Der erste Tempel, den wir uns angeschaut haben, war der Nishi-Honganji-Tempel. Es ist der Haupttempel der buddhistischen Jodo-Shinshu-Schule und Teil des Weltkulturerbes. Zunächst fand ich ihn wegen der dunklen Farbe etwas langweilig (vor allem nach dem farbenfrohen Sensoji-Tempel), aber die Größe und Pracht in der Haupthalle mit viel Gold und aufwändigen Verzierungen haben mich dann doch total umgestimmt. Zu meiner Überraschung war dort gar nicht viel los und der Ort war so friedlich und andächtig, dass wir dort eine Weile geblieben sind, den Zeremonien beigewohnt haben und einfach ein wenig die Seele haben baumeln lassen.

 

Nishi-Honganji-Tempel in Kyoto:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss sind wir zum Alten Kaiserpalast gefahren. Nachdem man sich aber dort bereits im Vorfeld Eintrittskarten hätte kaufen müssen, sind wir einfach nur im Park rumgelaufen. Bei dem schönen Wetter war das aber gar nicht weiter schlimm und die Pracht an Kirschbäumen und ein paar kleinere Schreine haben mich dann vollends versöhnt!  

 

Im Park des Alten Kaiserpalasts:

 

 

Nach unserem Spaziergang im Park hatte mein Freund eigentlich schon genug von Tempeln und dem ewigen Rumlaufen. Aber nicht mit mir, denn es gab noch weitere Tempel, die auf meiner To-Do-Liste standen..:) Zunächst einmal der Toji, ein buddhistischer Tempel, in dessen Studienhalle die ältesten, noch erhaltenen Statuen des Shingon-Buddhismus in Japan zu sehen sind. Im Inneren der Hallen darf man nicht fotografieren. Das habe ich allerdings nicht von einem der tausend Schilder erfahren, die überall rumstanden, sondern von einem Aufseher, der mich sehr bestimmt, aber immer noch super freundlich darauf hingewiesen hat. Peinlich..:) Auf dem Gelände befindet sich auch noch eine fünfstöckige Pagode, mit 56 m Höhe ist es die höchste Japans

 

Toji-Tempel in Kyoto:

 

Zuletzt sind wir dann ein paar Stationen mit dem Zug gefahren (10 Minuten vom Kyoter Bahnhof), um den Tag mit dem Besuch des Fushimi-Inari-Taisha abzuschließen. Der Schrein gehört zu den ältesten Shinto-Schreinen in Kyoto und ist der meist besuchte Schrein in Japan und ich muss sagen, ich verstehe durchaus warum! Nach den ganzen farblich eher schlicht gehaltenen Tempeln und Schreinen, die wir davor besucht haben, war er zum einen ein totaler Farbcatcher, aber auch die Lage am Waldrand und die Alleen aus Tausenden scharlachroten Torii, die durch den Wald bergauf führen, waren wunderschön!

 

Fushimi-Inari-Taisha:

 

 

 

 

 

 

 

Einen weiteren Tempel, nämlich den Kinkaku-ji, oder auch Goldener-Pavillon-Tempel genannt, müsste eigentlich auch mit in diesen Post. Da er aber in der Nähe von unserem Ryokan, einer traditionellen japanischen Unterkunft, war, die ich euch in meinem nächsten Post vorstellen möchte, werdet ihr die Bilder davon dort zu sehen bekommen.

Jetzt würde ich von euch gerne wissen: Sind euch das zu viele Bilder, zu wenig Text, was möchtet ihr von Japan noch so wissen? Gerne nehme ich eure Wünsche für die nächsten Posts mit auf!!

11 Kommentare

  1. Susanne G.   •  

    Sehr sehr tolle Eindrücke aus Japan. Das ist ja doch eine ganz andere Welt als bei uns. Find ich ziemlich interessant :)

  2. Stefanie T.   •  

    Deine Bilder sind wirklich toll. Die meisten dieser Tempel habe ich auch besucht, als ich in Japan gelebt habe und es ist toll Mal wieder Bilder navon zu sehen.
    Von mir aus könnten es ruhig noch mehr Bilder ein, da ich die Kulturinstitut ja schon kenne… :-)
    Liebe Grüße
    Stefan

    http://seaofteal.blogspot.de

  3. patty sc   •  

    Das hört sich wirklich unglaublich an. Ich wollte schon immer mal nach Japan und stelle es mir super interessant dort vor. Die Bilder sind wirklich wunderschön geworden & ich bin gespannt was du noch so alles berichten wirst :)

    Liebe Grüße :)
    http://measlychocolate.blogspot.de

  4. Anonym   •  

    Japan is a great Conuntry, awesome pictures.

  5. FoxesandFairies   •  

    Ach Süße, richtig toller Bericht! Und macht Lust auf mehr – freu mich schon auf die restlichen beiden Posts! :-*

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